5 THEATER-MODULE

EINZELN GEBUCHT ODER JE NACH BEDARF KOMBINIERT

MODUL Figurentheater Blume Pink spielt „Fräulein Blume spinnt…“:

Unzählige Figuren hausen zusammen in einem ehemaligen Nähkasten. Und darin brodelt und brandet es kolossal… Das Publikum baut mit Ideen und Vorstellungen eine goldene Brücke für Fräulein Blume: absonderliche und phantastische Geschichten entsprießen der winzigen Bühne-Ende und Ausgang ungewiss, grillenhaft tragisch bis witzlos komisch- die Ideen scheinen kein Ende zu nehmen… Die Geschichten sind mit Berliner Schnauze frisch improvisiert, immer wieder durch die Ideen der Kinder bestückt, sind spannend, nah am Kind und sorgen mit Musik und Bewegung für ein wunderbares Theatererlebnis.

 

 

 MODUL Fortbildungen für PädagogInnen (u. evtl. Eltern):

Die Fortbildungen bieten konkretes "Rüstzeug" für das gemeinsame Theaterprojekt. Die Workshop-Inhalte werden direkt abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse der Einrichtung und die der Menschen, die hier wirken. Die PädagogInnen erfahren durch ihr eigenes Spiel die Grundlagen der Theaterpädagogik, erlernen z.B. Aufwärm- und Konzentrationsspiele, nähern sich spielerisch dem gewünschten Thema und setzen es direkt für ihre Arbeit um. Kompetenzen zu erwerben darf unbedingt Spaß machen!

 

MODUL Figuren-/Theaterpädagogische Arbeit:

Theaterpädagogik unterstützt die Kinder (und die Erwachsenen!) darin, ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Die Perspektiven ändern sich, der Horizont erweitert sich, das Selbstbewusstsein wird geschult. Über theaterpädagogische Spiele werden die Kinder angeregt in ihrer Wahrnehmungsfähigkeit, ihren Gefühlen, ihrem Bewusstsein für Körper, Sprache, Stimme. Die Kinder werden ermutigt Ungewohntes auszuprobieren, zu experimentieren, zu improvisieren. Oft erleben die PädagogInnen ihre Kinder in einem völlig neuen Licht. Demgemäß ist es wesentlich, dass auch die Erwachsenen sich „draufgängerisch und freudvoll einlassen“ können in diesen kreativen Prozess…

MODUL Figurenbau:

Das Besondere hier ist der Einsatz von Figuren. Die Fertigstellung der eigenen Figur schult die bildkünstlerische Kreativität und gleicht einer meditativen Beschäftigung. Die Wünsche der Kinder kommen in ihrem Kunstwerk sichtbar und lebendig zum Ausdruck. Die Puppe darf und kann alles, sie ist Abbild des Menschen und zugleich Spieler als auch Betrachter. Die Figur kann zum Stellvertreter werden, wenn das Kind sich (noch) nicht traut. Die Kinder können durch das Hineinschlüpfen in die Figuren und Materialien spielerisch und mit „Sicherheits-abstand“ neue, andere Wege erforschen. Durch das Spiel mit der selbstgebauten Figur gewinnen die Kinder Mut, Sicherheit und Selbstvertrauen für das Leben in der realen Welt.

MODUL Präsentation:

THEATER als Kunstform praktisch erleben: Die Kinder können dann ihr volles Potential entfalten, wenn es sie inhaltlich betrifft! Sie tauchen ein in die eigene Rolle, Bewegung und Tanz, Figurenbau, Bühnenbild, Kostüme etc., sie üben das Zuschauen, sind achtsam miteinander: das stärkt das Gemeinschaftsgefühl! Der kreative Entstehungsprozess und die pädagogische Arbeit in der Gruppe sind für mich von ebenso großer Bedeutung wie die gemeinsame Entwicklung eines ästhetisch anspruchsvollen Ergebnisses, welches, wenn gewünscht, in einer Präsentation der erarbeiteten Spielszenen gipfelt.