Workshop Maskenbau und -spiel

"Eine Maske erzählt uns mehr als ein Gesicht!"

Das sagte Oskar Wilde. So steigen wir  ein in dieses besondere Spiel.

Mit der Neutralmaske erlernen wir einfache Grundregeln: Sprache wird durch den Körper als Ausdrucksmittel ersetzt.

Sowohl für die Spieler als auch für die Zuschauenden ist es so beeindruckend, wie intensiv unser Körper plötzlich etwas über unsere Haltung, Präsenz, Sicherheit etc. erzählt. 


Ganz individuell bauen und gestalten alle Teilnehmer*innen ihre eigenen Vollmasken. 

  • Ein Rohling wird aus Ton modelliert und mit Papier kaschiert, und je nach Bedarf individuell ausgestaltet.
  • Erste Accessoires und Kostüme werden passend zu den Masken gefunden.

 

Durch das Spiel tauchen wir in die Masken ein und erwecken sie intuitiv zum Leben, Wir entdecken die "Persönlichkeiten", die "Typen" der Masken und kommen miteinander ins Spiel.

  • Maskenarbeit: Wir lernen unsere Masken kennen. Wie sind ihre Wesenheiten, Eigentümlichkeiten, ihre Sprache, ihre Stimme? Welche Ticks, Bewegungen, welches Tempo haben sie, etc.?
  • Rollenarbeit: wollen wir eventuell auch eine Geschichte entwickeln, stimmen wir uns ein: Welchen Blick hat meine "Type" auf die Welt der Geschichte? Was interessiert meine Figur wirklich und warum, was lernt sie? Also: welche Motivation hat meine Figur, welche eigene Geschichte, die ja auch später noch anders sein kann als vorerst vermutet.
  • Für die Stückfindung und -Erarbeitung improvisieren wir in Kleingruppen, beobachten und reflektieren die Wirkung der "Typen" und ihr "Miteinander" immer wieder in der Gruppe. Beschäftigen uns mit Pausen, Langsamkeit, Brüchen, Tempo…
  • Aufführung: das Maskentheater lebt von fantastischen, poetischen, überhöhten Bildern. Die Körper sprechen. Wir müssen da nur konkrete, perfekte Reize schaffen. Wie wollen wir diese Bilder präsentieren, musikalisch untermalten und beleuchten?

 

 **** Schauspieltraining mit Masken: Übungen für Durchlässigkeit, Phantasie und Körpersprache. Training für Atem, Stimme und Ausdruck, Schwerpunkt und  Körper, Wahrnehmung, Raumgefühl, Präzision,  Konzentration und Loslassen, Improvisation, Authentizität, Gefühl für Rhythmus und Tempo, Status, Spannungsaufbau etc. 

Wir üben uns in Sensibilität, Erdung und Loslassen, Aufmerksamkeit, Toleranz, Akzeptanz und das Zulassen anderer Ideen aus der gesamten Gruppe, respektvollem Zuschauen und Reflektieren.



Benötigt werden bequeme Schuhe, Werkkittel, neutrale und gemütliche Kleidung zum Spielen (wenn möglich schwarz), Accessoires wie Hüte, Tücher, Taschen, Perücken, Kostümteile, große Brillen, spezielle Schuhe, evtl Bastelmaterialien wie Federn, Straß, Knöpfe etc. könnten mitgebracht werden.

Vorgeschlagenes Zeitfenster: 1.Tag: 4h, 2.Tag: 6h, 3.Tag: 5h